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Module (intern)

Liquidität → Vorschau

Kategorie mal Periode, vier Größen je Zelle — geplant wird direkt dort, wo die Zahlen stehen.

Erklärt die Ansicht /liquiditaet in der Anwendung.

Wofür diese Seite da ist

Die BWA sagt, wie der letzte Monat gelaufen ist. Der Kontostand sagt, wie es heute aussieht. Die Vorschau beantwortet die Frage, die morgens um vier wachhält: Reicht das Geld?

Yupana rechnet sie aus dem, was ohnehin bekannt ist — erkannten Zahlungsrhythmen, offenen Posten, Lohnläufen, Steuerterminen und Planungsereignissen.

In der App heißt sie Liquidität → Vorschau, und sie ist eine Fläche zum Arbeiten: Sie beantwortet „was passiert, wenn?“ — geplant wird dort, wo die Zahlen stehen.

Die alte Adresse /bwa/cash leitet dauerhaft hierher.

Vier Größen in jeder Zelle

GrößeWoher sie kommt
IstBuchungen aus den Kontoauszügen, dieser Kategorie zugeordnet
Erwartetoffene Posten, deren erwartetes Zahldatum in dieser Periode liegt
Planwas Sie oder eine Vorlage geplant haben
Vorschaudie Zahl, mit der tatsächlich gerechnet wird

Die Vorschau entsteht aus einer Regel, die sich in zwei Sätzen sagen lässt: Sind Ist plus Erwartet größer als der Plan, wird daraus die Vorschau; sonst bleibt der Plan die Vorschau. Ein Stern an der unteren Zahl heißt, dass die Wirklichkeit den Plan überholt hat — ein Klick sagt, um wie viel und woher.

Warum die Zahlen von der BWA abweichen

Dahinter stehen zwei verschiedene Fragen. Die BWA rechnet Aufwand und Ertrag: netto, dem Monat zugeordnet, in dem die Leistung erbracht wurde. Die Vorschau rechnet Zahlungen: brutto, an dem Tag, an dem das Geld fließt. Drei Dinge machen den Unterschied fast immer aus — die Umsatzsteuer, die Zahlungsziele und die Investitionen. Unter Liquidität → Planung steht die Differenz beziffert da.

Was Sie sehen

Der Verlauf der Liquidität von Januar 2026 bis April 2027 mit den Linien Endsaldo und „Verfügbar mit Linie“, der Kreditlinie unter null und der schraffierten Vorschau ab November 2026, darunter „Tiefpunkt Juli 2026: 287.724 €“, der Aufklapper „Werte als Tabelle“ und der Beginn des Rasters aus Kategorien und Monaten.
Der Verlauf steht über der Fläche, die Zahlen darunter. Unter dem Verlauf steht der Tiefpunkt, die schraffierte Fläche ab November 2026 ist die Vorschau.

Ganz oben der Datenstand. Bis wann die Konten eingelesen sind und wie alt das ist. Das steht ganz oben, weil eine Vorschau auf altem Stand von außen genauso aussieht wie eine frische.

Die Steuerleiste: Tag, Woche oder Monat als Periode, der Zeitraum von–bis, das Szenario mit dem Knopf Duplizieren, ein zweites Szenario zum Vergleichen, + Planwert und der Haken „Planabweichung zeigen“. Ein Szenario ist eine Kopie der Planung, in der sich etwas durchspielen lässt, während die Basis unverändert bleibt.

Die Kurve. Ein- und Auszahlungen je Periode als Säulen, die Zukunft schraffiert, eine senkrechte Linie zwischen Vergangenheit und Vorschau. Ist ein Kontostand eingelesen, läuft die Saldolinie darüber; ist eine Kreditlinie eingetragen, steht sie als eigene Linie darin.

Das Raster darunter: Kategorien als Zeilen, Perioden als Spalten. Ein Doppelklick auf eine Zelle öffnet die Eingabe — verstanden werden 4.025,04, 4025,04, 4k, -1.200 und mit einem = davor auch eine Rechnung wie =12000*1,19. Jeder Planwert bekommt einen Halbsatz zur Begründung: So bleibt er auch in drei Monaten überprüfbar — genau dann, wenn er gebraucht wird.

Ganz unten steht „Nicht zugeordnet“ — auch bei null Euro. Dort steht, wie vollständig die Vorschau ist: Was hier steht, wartet noch auf eine Kategorie.

Am Handy zeigt Yupana eine Periode je Bildschirm, gut lesbar unterwegs. Geplant wird am Rechner.

Woher die Zahlen kommen

PositionQuelle
Startsaldoletzter eingelesener Kontostand
Wiederkehrende Zahlungenerkannte Buchungsreihen aus den Bankumsätzen
Offene Forderungen und Verbindlichkeitendie Offene-Posten-Liste Ihrer Kanzlei, terminiert mit dem gemessenen Zahlungsverzug je Kunde
Löhne, Steuernerkannte Rhythmen und Steuertermine
GeplantesEreignisse aus Liquidität → Planung
Von Handeigene Positionen

Die Saldolinie ist der erwartete Kontostand, und auf ihr wird die Frage „wird es eng?“ beantwortet. Sie beginnt beim letzten eingelesenen Kontostand und erscheint, sobald der erste eingelesen ist.

Was Sie damit tun

  1. Auf den Tiefpunkt schauen. Die entscheidende Frage lautet „wann wird es am knappsten?“.
  2. Die Kreditlinie eintragen. Dann zeigt die Kurve Ihren echten Spielraum bis zur Grenze der Linie.
  3. Ein Szenario duplizieren, bevor Sie eine Investition zusagen. In der Kopie tragen Sie die Investition und ungünstigere Annahmen ein und vergleichen sie über „vergleichen mit“ mit der Basis.
  4. Bei knappen Wochen in die Forderungen wechseln. Was überfällig ist, ist Geld, das schon verdient wurde — es liegt nur woanders.

Fallen

⚠️ Die Vorschau rechnet auf dem letzten bekannten Kontostand weiter. Kommt keine neue Bankdatei mehr, rechnet sie trotzdem — mit veraltetem Startwert. Deshalb steht das Datum ganz oben.

⚠️ Offene Posten sind ein Bestand, kein Zufluss. Sie werden über ihre Fälligkeit in Zuflüsse übersetzt, nicht in Summe eingebucht. Wer die erwarteten Zuflüsse einer Periode mit dem Forderungsbestand vergleicht, vergleicht zwei verschiedene Dinge.

⚠️ Dreizehn Wochen sind belastbar, Monat neun ist eine Richtung. Je weiter die Periode entfernt ist, desto mehr besteht sie aus Fortschreibung und Plan statt aus Ist und offenen Posten. Eine Entscheidung, die auf Monat neun beruht, beruht auf einer Fortschreibung.

⚠️ Eine Offene-Posten-Liste ist eine Momentaufnahme. Die Vorschau terminiert mit Listen aus dem letzten Quartal — danach hat sich der Forderungsbestand umgeschlagen, und eine alte Liste nennt Kunden, die längst gezahlt haben. Stichtag und Alter stehen bei den Grenzen.

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Zuletzt geändert: 5. September 2026

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