Module (intern)
Hinweise zu Ausgaben
Was Yupana von sich aus findet: vergessene Abos, still gestiegene Preise, doppelte Werkzeuge, tote Lizenzen.
Erklärt die Ansicht /zu-tun/hinweise
in der Anwendung.
Wofür diese Seite da ist
Die meisten Ausgaben, die niemand mehr braucht, fallen nicht auf, weil sie klein sind und regelmäßig kommen. Genau das macht sie unsichtbar: Ein Betrag, der seit drei Jahren jeden Monat gleich abgeht, wird nicht geprüft — er wird gewohnt.
Diese Seite — in der App unter Zu tun → Hinweise — dreht die Richtung um: Yupana meldet von sich aus, was auffällt.
Was Sie sehen
Karten, die dringlichsten zuerst. Je Karte: die Art des Funds, der Betrag je Monat, ein Satz mit der Begründung und zwei Knöpfe — Prüfen und Ignorieren.
Die Zahl der Funde steht am Reiter Hinweise; das Spar-Potenzial insgesamt steht auf der Seite Ausgaben in der Kachel „Spar-Chancen“.
Neun Arten von Funden, jede mit eigenem Namen auf der Karte:
| Art | Was sie findet |
|---|---|
| Zombie-Abo | Kleiner Betrag, läuft seit Monaten, niemand hat ihn je zugeordnet |
| Vergessener Trial | Ein Empfänger, der ein halbes Jahr lang nicht vorkam und jetzt regelmäßig abbucht |
| Preisdrift | Der letzte Betrag weicht deutlich vom Schnitt der vorherigen ab |
| Doppeltes Tool | Zwei Anbieter in derselben Kategorie |
| Verstummtes Abo | Eine Reihe, die plötzlich aufhört — gekündigt oder Zahlung gescheitert? |
| Kündigung verpasst | Das Fenster ist zu, der Vertrag verlängert sich |
| Ungenutzte Lizenz | Zugewiesen, aber seit der eingestellten Frist keine Anmeldung |
| Lizenz unberührt | Die Person meldet sich an, rührt aber genau diese Lizenz nie an |
| Lizenz-Reserve | Gekauft, aber niemandem zugewiesen |
⚠️ „Ungenutzte Lizenz“ und „Lizenz unberührt“ sind zwei verschiedene Fälle. Im ersten Fall meldet sich überhaupt niemand an — das ist meist ein Abgang, den niemand gemeldet hat. Im zweiten arbeitet die Person, benutzt aber genau dieses Produkt nicht: der Fall für eine kleinere Ausstattung.
Woher die Zahlen kommen
Aus den Bankumsätzen, den erkannten Zahlungsrhythmen und den Microsoft-365-Lizenzdaten. Die Anmeldedaten stammen aus dem Verzeichnisdienst — „kein Sign-in seit 130 Tagen“ ist eine gemessene Angabe mit Datum.
Die Funde entstehen regelbasiert, aus gerechneten Zahlen. Die Schwellen — ab welchem Betrag, ab wie vielen Tagen — stehen in den Einstellungen.
Das Spar-Potenzial auf der Ausgabenseite addiert, was sich abstellen ließe. Ein Preisanstieg steht als Fund da und gehört in die Verhandlung mit dem Anbieter. Dieselbe Menge steht im Montags-Digest — zwei Orte, eine Zahl.
Was Sie damit tun
- Von oben nach unten arbeiten. Die Liste ist nach Betrag sortiert; die ersten drei Karten sind meist die Hälfte des Potenzials.
- „Prüfen“ öffnet den Zusammenhang — den Anbieter, die Buchungen, den Beleg. Meist klärt sich die Sache dort in zwanzig Sekunden.
- „Ignorieren“ mit Grund. Der Grund ist das, was beim nächsten Lauf zählt — ein wortlos weggedrückter Fund kommt wieder.
- Bei ungenutzten Lizenzen: entziehen statt kündigen. Ein Platz, den jemand anders bekommt, spart dasselbe Geld im bestehenden Vertrag.
Fallen
⚠️ Ab dem ersten aufgeräumten Monat werden die Hinweise treffsicher. Die Detektoren arbeiten mit Kategorien und Freigaben. Erst Zu tun → Klären, dann hierher.
⚠️ „Ungenutzt“ heißt „keine Anmeldung“. Ein Konto für einen Dienst oder ein Postfach meldet sich nie an und braucht seine Lizenz trotzdem. Deshalb steht die Frist daneben und lässt sich ändern.
⚠️ Doppelte Werkzeuge sind oft Absicht. Zwei Zeiterfassungen können zwei Standorte sein. Der Fund ist eine Frage an Sie.
⚠️ Ein Preisanstieg kann eine Mengenänderung sein. Fünf Lizenzen mehr kosten mehr, ohne dass der Preis stieg. Die Karte nennt den Prozentsatz, die Ursache steht auf der Rechnung.
Verwandt
- Freigaben — die Arbeit, mit der diese Seite treffsicher wird
- Lizenzen — woher die Lizenzfunde stammen
- Verträge und Fristen — was sich kündigen lässt
Zuletzt geändert: 30. August 2026

